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...auf den Seiten des mikroBPW Moabit-West. Die 15 Fragen des Wettbewerbs sind online. Fertige Pläne können vom 01. Juli 2009 bis zum 30. September 2009 postalisch oder persönlich eingereicht werden.

Umfragen

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Förderung

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Dieses Projekt wird aus dem Programm Soziale Stadt mit Mitteln der Europäischen Union, des Bundes und des Landes Berlin im Rahmen des Quartiersmanagements Moabit West gefördert.

Frage 7

Name

Welchen Namen genau soll die Firma haben? Welche genauen Namen sollen Produkte und Dienstleistungen der Firma tragen?

name


Hinweise zur Beantwortung

Hier haben wir zumindest mit der ersten der beiden eine Frage, wo es absolut kein Vertun gibt und es wichtig ist, sich entweder selbst schon gut auszukennen oder jemanden zu fragen, der sich wirklich gut auskennt. Denn wir kommen mit Paragraphen verschiedener Gesetze in Berührung. Und in Rechtsfragen ist der Unternehmer aus guten Gründen vor allem eines: VORSICHTIG. Und korrekt. Und das immer.

Wir sortieren mal grob vor: Im altehrwürdigen Handelsgesetzbuch von 1897 (!) stehen ein paar etwas trocken wirkende Sätze im Dritten Abschnitt, der als Faustregel besagt, dass unter Firma der Name zu verstehen ist, unter dem ein Unternehmen nach außen Auftritt. Beispiel: Ich heiße Knut O.E. Pankrath und wenn ich als Berater der von mir Unternehmensberatung für kleine und mittlere Firmen (kurz: ubkmu) getauften Firma z.B. eine Rechnung schreibe, steht dort „ubkmu Knut O.E. Pankrath“ als Firma.

Der Firmenname ist im einfachsten Fall Ihr eigener. Sie können aber durch den Zusatz bestimmter Begriffe den Kunden signalisieren, was Ihr Geschäftsgegenstand ist. (z.B. Kräuter Kühne, Freddy Leck sein Waschsalon, Brillen Bardorf) Je nach gewählter Rechtsform sind bestimmte Dinge erlaubt und andere Nicht. Das sollte Sie nicht weiter irritieren und aufhalten. Behalten Sie es aber im Hinterkopf und überlegen Sie, ob Sie sich das selbst erarbeiten oder lieber einen erfahrenen Berater fragen.

Bei den Namen für Produkte und Dienstleistungen können wir es ähnlich kurz halten. Die Daumenregel ist die, dass man einen bereits von anderen benutzten Namen nicht oder nur mit besonderer Erlaubnis desjenigen verwenden darf. Verstöße dagegen können so viel Ärger bereiten, dass es keine schlaue Idee ist, es drauf ankommen zu lassen. Auch hier würden wir sagen, eine eigene Recherche im Internet, ob jemand den gewünschten Namen schon benutzt, ist gut und muss sein. Wenn der Name des Angebots aber wirklich wichtig für den Erfolg ist, an dieser Stelle bitte unbedingt einen Profi fragen!

Zum Schluss vielleicht noch ein Hinweis zur Einordnung der Frage mit den Namen: Überlegen und schreiben Sie am besten darüber, warum der Name so wichtig ist. Wenn Sie Menschen von Ihrem Angebot überzeugen wollen, sollte es möglichst einfach zu erklären sein und Sie sollten sich dabei wohl fühlen. Also nicht auf schlau oder cool machen, sondern natürlich, ehrlich und direkt bleiben.

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